Am 10. September war es endlich soweit. Schülerinnen und Schüler der Blumensteinschule starteten zum Schüleraustausch nach Sankt Petersburg. Die BSO pflegt seit 2011 eine Schulpartnerschaft zum Gymnasium Nr. 631 in der einstigen Zarenstadt.

Schon auf dem Flughafen schlug uns eine Welle wahrer Gastfreundschaft mit Blumen, Ballons,  Konfekt  und kleinen selbst gestalteten Reiseführern für diese Woche entgegen. Morgens hatten wir stets die Möglichkeit, unsere Gastschüler in ihren Unterricht zu begleiten und stellten fest, dass es doch einige Unterschiede zur deutschen Schule gibt. Genannt seien das Tragen einer Schuluniform und ein Einlassdienst im Eingangsbereich.

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In der Schule und erst recht zuhause wurden wir mit den Kostbarkeiten der russischen Küche verwöhnt, sodass wir beim Rückflug einige Kilo mehr mit in die Maschine brachten. Unser tägliches Ausflugsprogramm führte uns zu vielen Sehenswürdigkeiten der Megastadt. Wenn andere Orte froh sind, mal ein Schloss zu haben, dann besteht Piter, wie die Russen ihre Stadt liebevoll nennen, fast nur aus Palästen. Bei der Stadtrundfahrt konnten wir uns davon ein Bild machen. In Sachen Verkehr haben wir allerdings unsere heimatliche Beschaulichkeit lieber. Man war nicht in Sankt Petersburg, wenn man nicht einen kleinen Teil der Ermitage besichtigt hat. Aber man bräuchte Jahre, um alles gesehen zu haben. Am anderen Tag ging es zur Sommerresidenz des Zaren- den Peterhof. Einmalig gestaltete Wasserspiele ließen uns ins Schwärmen kommen. Auf dem Programm standen des Weiteren der Besuch des Elagin- Palastes, wo wir in Ballgarderobe in die Zeit des 19. Jahrhunderts eintauchten und Balltänze kennenlernten. Des Weiteren besuchten wir das Miniaturrussland und konnten uns ein Bild von seinen Ausmessungen als größtes Flächenland der Erde machen. Auch schnupperten wir schon einmal die Fußballluft im neuen Stadion für die WM 2018 und gleich daneben entsteht noch das größte Gebäude Europas. Der Höhepunkt krönte dann am Freitagabend unsere Woche Schüleraustausch: das Marinskij- Theater: Es war die erste Vorstellung nach der Sommerpause, ausverkauft, aber unsere Familien hatten für uns Karten organisiert. Das Ballett "Der Korsar"- einfach Weltklasse. Selbst der letzte Kulturbanause war begeistert.

Voller Eindrücke und mit viel Wehmut traten wir am 16.09., um 7.10 Uhr den Rückflug mit dem Versprechen an, die entstandenen Freundschaften kräftig zu pflegen. Wir bedanken uns bei den Eltern und der Stiftung Deutsch- Russischer Jugendaustausch für ihre Unterstützung.

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M. Hasert/ N. Kochan, Lehrerinnen an der Blumensteinschule

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