Ein Rückblick auf unseren Infosamstag an der Blumensteinschule
Der Schüler soll nicht Gedanken, sondern denken
lernen; man soll ihn nicht tragen, sondern leiten, wenn
man will, dass er in Zukunft von sich selbst zu gehen
geschickt sein soll.
Immanuel Kant (1724–1804), deutscher Philosoph
Es gibt gute Tage, es gibt sehr gute Tage und es gibt die Infosamstage an unserer Blumensteinschule. So auch am vergangenen Samstag, den 23.11.2019.
Diese Verbindung zu besonders tollen Tagen scheinen auch zahlreiche Familien mit angehenden Fünftklässlern hergestellt zu haben, denn weit über 100 von ihnen wählten den Rhädenweg 15 als ihr Ziel für einen außergewöhnlichen Vormittag hinsichtlich Zukunftsplanung ihrer Kinder. Wahrscheinlich war es nur für die wenigsten vonnöten, diese Adresse in ihr Navigationsgerät eingeben zu müssen, sind schon zahlreiche Eltern selbst in der Vergangenheit Teil dieses großen Ganzen gewesen. Aber auch viele neue Gesichter fanden problemlos zu uns. Und blieben sehr gern.
!!! Wir sind stolz !!!
Am 22. November 2019 wurden 48 Schulen aus Hessen als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Die Veranstaltung fand auf Einladung der K+S Aktiengesellschaft in Kassel statt. 19 Schulen erhielten das erste Mal die Auszeichnung und 29 Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Siegel „MINT-freundliche Schule“ geehrt. Zur letzteren Gruppe gehört auch die Blumensteinschule in Wildeck-Obersuhl, die wiederholt einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess durchlaufen, auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet, und nun in 2019 wieder geehrt wurde.
Am Donnerstag und am Freitag besuchten die Schüler der Jahrgänge 9 und 10 der Blumensteinschule die Ausstellung „30 Jahre friedliche Revolution und Grenzöffnung“ im Bürgerhaus in Obersuhl.
Die Schüler wurden von liebevoll arrangierten Dioramen, die eindrucksvoll die Grenzanlagen zeigten, vielen Illustrationen und Plakaten über den Alltag auf beiden Seiten der Grenze und der Zeit des Mauerfalls sowie Filmen und Büchern empfangen.
Viele Fragen wurden gestellt und professionell vom Ausstellungsteam beantwortet.
Ein riesiges Dankeschön gilt den Organisatoren der Ausstellung, allen voran Hans-Karl Gliem, Walter Gliem, Horst Schaub und Jürgen Gießler, die die Ausstellung erst zum Leben erweckt und alle offenen Fragen professionell beantwortet haben.
Am Mittwochabend den 30.10.2019 sind die Geister, Hexen und Monster aus ihren Verstecken gekrochen. Die Schüler der 5., 6., und 7. Klassen konnten in eine fantasievolle Geister- und Monsterwelt in der Schulbibliothek eintauchen. Durch gemeinsames lesen, rätseln und spielen konnten die Monster, Vampire, Teufel, Hexen und andere düstere Gestalten tolle Preise gewinnen. Da diese schaurig- schönen Aktionen auch Energie verlangen, musste diese mit einem Gruselbuffet wieder aufgeladen werden. Bei Glupschaugen, Baisergeistern, Vampirpunsch, Skelettfingern, Gruselmuffins und vielem mehr, wurde zusammen gegessen.
Am 20. September 2019 war es endlich so weit - Schülerinnen und Schüler der Blumensteinschule Wildeck - Obersuhl starteten mit dem Flieger zum Gegenbesuch in Richtung Sankt Petersburg. Weit nach Mitternacht wurden sie dort mit Transparenten, Luftballons, Blumen und Süßigkeiten auf das Herzlichste von ihren Freunden und deren Familien in Empfang genommen und es begann eine Woche voller Höhepunkte.
Während dieser Zeit wurden die Kinder von der Hektik der Stadt mitgerissen und waren von der Architektur begeistert. Paläste der Zarenzeit reihen sich auf wie an einer Perlenkette und auf der anderen Seite der höchste Turm Europas und das moderne WM- Stadion. U.a. erlebten die Schüler die Isaak- Kathedrale, die Peter- und Pauls- Festung, die Blutskirche, einige Abteilungen der Eremitage, das Modell des größten Landes der Erde, kunstvoll gestaltete Metrostationen, die fantastische Architektur des Peterhofes direkt am Meer… Und natürlich durfte auch die Teilnahme an einem Ball in festlicher Garderobe im Jelagin- Palast nicht fehlen. Das ganze wurde nur noch getoppt vom Besuch des weltberühmten Marinskijtheaters mit dem Klassiker „Schwanensee“. Absolute Weltspitze! Natürlich nahmen die Schüler auch am Unterricht der Gastschule, dem Gymnasium 631, teil. Die Tage vergingen wie im Fluge und alle erlebten in den Gastfamilien eine außergewöhnliche Herzlichkeit, die die Menschen beider Länder eng zusammenfügte. Gut, dass nach dem Schüleraustausch die Ferien begannen und man Zeit hatte, alle Eindrücke zu verarbeiten. Der Dank gilt noch einmal allen, die diese Treffen ermöglichten, besonders der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch.