Dem aufmerksamen Sechstklässler wird heute ein ihnen bekanntes Gesicht in den Gängen unserer Schule aufgefallen sein. Möglicherweise erlaubt das Erinnerungsvermögen nicht eine genaue Zuordnung des irgendwie bekannten Gegenübers. Wenn der Name Hans-Jürgen Feldhaus fällt, kommt wahrscheinlich schon etwas Licht ins Dunkel. Aber sicher wird erst dem Letzten die Verbindung zu dieser Person klar, wenn besagte mit Quinn und Spencer kombiniert wird.

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Und schwupps… schon haben die Kids die Bilder des Jungen mit dem türkischstämmigen Hund (der dennoch mit dem Leser – glücklicherweise - auf Deutsch kommuniziert) vor Augen. Diese Figuren sind die Hauptcharaktere der Romane „Zwei Checker – kein Plan“ und „Genial verzockt!“ als dessen Fortsetzung von Hans-Jürgen Feldhaus. Im letzten Jahr war dieser Autor schon einmal bei uns zu Gast und ließ den letzten Jahrgang fünf an den spannenden Geschichten dieses amüsanten Duos teilhaben. Die Begeisterung des letzten Publikums in Kombination mit dem Erscheinen des Fortsetzungsromans eröffnete die Möglichkeit, auch den neuen Kleinen unserer Schule die Bekanntschaft mit Quinn, Spencer und all ihren Freunden machen zu lassen. Bereits vor der Lesung haben sich die Kids über den Autor und dessen Werke informiert und sich Fragen notiert, die sie am Ende stellen wollten. Jedoch durften alle Anwesenden zuerst nicht nur zuHÖREN, sondern auch zuSEHEN. Die Besonderheit dieser Bücher ist nämlich deren Aufarbeitung. Herr Feldhaus, ein diplomierter Grafikdesigner, zeigte sein künstlerisches Talent nämlich nicht nur anhand der bereits gedruckten Fassung, sondern demonstrierte seine spontanen zeichnerischen Fähigkeiten auch bei uns in der Aula. Simultan zum Lesen erwachten die Figuren auf dem Papier zum Leben – und die Kids waren sofort in den Bann des Autors gezogen. Witzige Erzählweise gekoppelt an sehr detailgetreue gestalterische Darstellungen amüsieren Schüler und Lehrer gleichermaßen. Es ist bemerkenswert, wie authentisch das Gelesene durch die Mimik des jeweiligen Charakters widergespiegelt wird. All dies machte die Präsentation so besonders und kurzweilig. Die abschließende Fragerunde hätte dann ebenfalls nicht vielseitiger sein können. Während sich die einen für den Verwendungszweck des einen Euros sorgten, richteten sich andere Fragen an die Person und das Schaffen von Hans-Jürgen Feldhaus selbst. Geduldig antwortete er auf jede einzelne ausführlich - mit viel Witz und Spontaneität. Vielen Dank für diese besondere Form des Unterrichts und hoffentlich gilt auch dieses Mal „Bis bald – beim nächsten Roman“!

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